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Gartentipp 19 - Aussaat im Spätsommer - was geht noch?

Dieser Beitrag wurde unter Gartentipps abgelegt und mit Gemüse, Sommer, Tipps verschlagwortet am 14. August 2017 von Gruenbedarf. ← vorheriger Beitrag nächster Beitrag →

Im Spätsommer ist die Gartenzeit noch lange nicht vorbei. Wenn sich die Reihen im Nutzgarten lichten, greifst Du zum Saatguttütchen, um die Lücken zu schließen. Auch im Blumenbeet dürfen noch einmal Jungpflanzen heranwachsen, sie blühen dann im nächsten Jahr.

Schnell reifende Gemüsearten für die Herbsternte

Manche Gemüsepflanzen können im Spätsommer erneut gesät werden, weil sie schnell wachsen und noch vor dem Winter ausreifen. Sie verlängern die Zeit, in der Du frisches Gemüse aus eigener Ernte genießen kannst.

Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, ab Ende Juni werden die Tage wieder kürzer. Beste Bedingungen für Kopf- und Pflücksalate, Feldsalat, Spinat, Endivie, Winter-Portulak und Radicchio. Jetzt im Spätsommer ist die Gefahr geringer, dass sie schießen (Gärtnerjargon für »Blütenstand bilden«) und dadurch ungenießbar werden. Wichtig ist, dass Du Salatsorten auswählst, die für den Sommer- und Herbstanbau geeignet und möglichst widerstandsfähig gegen Falschen Mehltau sind. Je nachdem wie viel Platz Du hast, säst Du die Pflanzen zunächst in eine Anzuchtschale oder gleich ins Beet. Passe für die Salataussaat einen kühlen Tag ab, denn Temperaturen über 18 °C hemmen die Keimung. Geht das nicht, dann säe den Salat abends aus, schattiere das Saatbeet oder stelle die Saatkiste an einem schattigen Ort auf, falls Du eine verwendest.

Asia-Salate

Die Asia-Salate säst Du noch bis Ende August aus. Du kannst sie auch über den Winter im ungeheizten Gewächshaus kultivieren, da sie Temperaturen bis −10 °C aushalten. Mit ihrem pikanten Geschmack, der je nach Art an Rucola, Senf oder Kohl erinnert, bringen Asia-Salate Abwechslung in Deine Salatschüssel. Du kannst sie mehrmals beernten, da sie nachwachsen, wenn Du sie nicht zu tief abschneidest.

Baby-Leaf-Salate

Baby-Leaf-Salate sind Schnittsalate, die keine Köpfe bilden. Du kannst die Blätter nach Bedarf von außen nach innen ernten. Sie sind pflegeleicht und schnell erntereif. Ergänze sie mit Grünkohl, Schnitt-Mangold und Roter Bete und pflücke die jungen Blätter sechs Wochen nach der Ernte. Solange Du das Herz der Pflanzen nicht beschädigst, treiben sie erneut aus.

Kohl und Rübchen

Im August kannst Du noch einmal Radieschen und Mairübchen aussäen. Die wachsen schnell und schmecken nicht nur im Frühling gut. Für Chinakohl und seinen Verwandten Pak Choi ist Ende Juli der richtige Saatzeitpunkt gekommen. Letzten kannst Du sogar bis Ende August in die Erde bringen. Die fernöstlichen Kohlgewächse schießen bei kühlen Temperaturen unter 12 °C, ein warmer Anbau hemmt die Blütenbildung dagegen. Du kannst sie direkt ins Beet säen oder – wenn noch kein Platz frei ist – in Anzuchttöpfen vorkultivieren und dann auspflanzen. Beide Arten sind Starkzehrer, darum solltest Du vor der Pflanzung etwas reifen Kompost in den Boden einarbeiten. Achte auf gute Kalkversorgung, um der Kohlhernie keine Chance zu geben.

Wohnst Du in einer wärmeren Gegend, so probiere doch eine zweite Aussat von Möhren und Roter Bete. Sie werden vielleicht nicht mehr so groß, wie ihre im Frühling gesäten Kollegen, sind aber dafür besonders zart.

Zwiebeln

Möchtest Du im nächsten Mai frische Zwiebeln ernten? Dann säst Du in der zweiten Augusthälfte welche aus, am besten ins abgeerntete Frühkartoffel- oder Kohlbeet. Die sogenannten Winterzwiebeln überstehen die kalte Jahreszeit problemlos. Gegen sehr strengen Frost solltest Du sie mit einer Vliesabdeckung schützen. Der optimale Zeitpunkt ist nicht ganz leicht zu bestimmen und liegt zwischen dem 15. und 25. August. Sind deine Zwiebeln Ende Oktober etwa bleistiftdick und 15 bis 20 Zentimeter hoch, hast Du ihn getroffen.

 

Kraeuter im Hochbeet Grünbedarf

 

Frische Kräuter bis in den Herbst hinein

Noch bis Mitte September kannst Du Küchenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Dill, Kerbel, Blattkoriander, Rucola und Gartenkresse im Beet, Balkonkasten oder Blumentopf aussäen. Jetzt ist der Boden wärmer als im Frühling und lässt die Kräutersamen schneller keimen. Bedecke sie nur leicht mit Erde und halte sie feucht, am besten mit einer Sprühflasche oder einer feinen Gießkanne. Kochst Du viel mit frischen Kräutern oder möchtest Dir für den Winter einen Vorrat anlegen? Dann säe sie gestaffelt alle zwei bis vier Wochen aus. So kannst Du kontinuierlich ernten.

 

Blumen fürs nächste Jahr

Im Ziergarten säst Du im Spätsommer zweijährige Sommerblumen aus. Vergissmeinnicht, Hornveilchen, Stockrosen, Staudenmohn, Rittersporn, Goldlack oder Glockenblumen bilden nach der Keimung eine Blattrosette, überwintern und blühen dann im kommenden Sommer. Vergissmeinnicht und Hornveilchen sorgen schon im Frühling für hübsche Farbtupfer im Blumenbeet.

Verwende zur Aussaat entweder eine Saatschale mit Anzuchterde darin, bereite ein schattiges Beet für die Aussaat vor oder säe die Blumen im offenen Frühbeet aus. Achte darauf, dass Erde oder Substrat feinkrümlig und locker sind und halte die frische Saat feucht. Das ist besonders an heißen Tagen wichtig, damit die zarten Wurzeln nicht austrocknen. Die Samenkörner zweijähriger Blumen keimen besser, wenn Du sie zuvor mit etwas feuchtem Sand abreibst und dadurch die Samenhülle einritzt. Den Sand säst Du dann einfach mit aus, Du brauchst die feinen Samen nicht mühsam herauszupflücken. Der helle Sand markiert, wo Du bereits gesät hast. Diesen Trick kannst Du auch bei Kräutersamen und anderem winzigen Saatgut anwenden.

 

gruenbedarf-gartentipp-stockrose

 

Noch ein paar Tipps zur Aussaat im Spätsommer

  • Das abgeerntete Kartoffel- oder Kohlbeet hinterlässt feinkrümligen, nährstoffreichen Boden und eignet sich gut für den Anbau von Herbstgemüse. Auch das geräumte Erdbeerbeet kommt in Frage. Ist der Boden klumpig oder hart, lockerst Du ihn flach auf und glättest die Oberfläche hinterher.
  • Beachte in jedem Fall die Fruchtfolge! Auf einen Starkzehrer folgen Mittel- oder Schwachzehrer. Außerdem solltest Du nicht zwei eng verwandte Pflanzen nacheinander auf der gleichen Fläche anbauen.
  • Ist es sehr heiß, reicht es nicht aus, morgens und abends zu gießen. Decke das Saatbett mit weißem Vlies, belaubten Zweigen oder feuchten Jutesäcken ab, bis die ersten Keimlinge erscheinen. Zur Bewässerung eignet sich am besten eine Gießkanne oder ein Gießgerät für den Gartenschlauch, aus dem das Wasser sanft wie ein Sommerregen auf den Boden regnet.
  • Hacken verbessert den Wasserhaushalt des Bodens, weil Du dabei kleine Poren verschüttest, über die sonst Wasser verdunsten würde. Gleichzeitig dient es der Unkrautbekämpfung.
  • Sommersaat läuft etwas schneller auf, dennoch solltest Du die Reihen mit Stecketiketten Vergiss die Beschriftung nicht! Spanne eine Pflanzleine, bevor Du die Saatrille ziehst. Halte Dich bei Saatabstand und -tiefe an die Angaben auf dem Saatguttütchen. Nach dem Säen schließt Du die Saatrille vorsichtig und drückst den Boden mit dem Harkenrücken fest. Jetzt haben die Samen Bodenschluss und können loswachsen.

 

Trau Dich, jetzt noch ein paar Pflanzen zu säen. Du wirst sehen, es klappt bestimmt!

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