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Gartentipp 17 - Rosen düngen nach der Blüte - so geht's

Dieser Beitrag wurde unter Gartentipps abgelegt und mit Rosen, Tipps verschlagwortet am 30. Juni 2017 von Gruenbedarf. ← vorheriger Beitrag nächster Beitrag →

Sommerzeit ist Rosenzeit. Zwischen Juni und Juli leuchten in vielen Gärten herrliche Rosenblüten in den verschiedensten Farben und Formen. Und viele Rosen machen nach der Hauptblüte keine Pause, sondern blühen weiter. Öfter blühende Rosen sind im Trend. Mit etwas Fürsorge und dem richtigen Dünger gelingt es Dir, auch den zweiten Blütenflor Deiner Rosen zu einem echten Hingucker werden zu lassen. Rosen düngen - mit unseren Tipps ist es ganz leicht.

Was bringt die Düngung nach der Hauptblüte meinen Rosen?

Blühen ist harte Arbeit und Rosen brauchen viel Energie, um ihre herrlichen Knospen zu entfalten. Darum ist es besonders wichtig, dass Du nach der Hauptblüte Ende Juni ihre Nährstoffspeicher mit einem geeigneten Dünger auffüllst. Dann wird sie farbenfroh und lange blühen. Im Frühling gepflanzte Rosen erhalten jetzt ihre erste Düngergabe.

 

gartentipp rosen duengen

 

Wie bereite ich meine Rosen auf die bevorstehende Düngung vor?

Bevor Du jetzt die Düngerpackung aus dem Schuppen holst, greifst Du zur Gartenschere und schneidest die verwelkten Blüten zwei bis drei Blattpaare unter der Knospe ab. Damit förderst Du den neuen Austrieb und legst den Grundstein für neue Blütenpracht. Schnippel nicht zu viel ab, der eigentliche Rosenschnitt ist erst im kommenden Frühling dran. Gönne Deinen Rosen gleichzeitig eine Bodenlockerung. Die Diva der Pflanzenwelt bevorzugt einen luftigen Boden. Indem Du die Hacke schwingst, verbesserst Du gleichzeitig das Wasserhaltevermögen des Bodens, weil Du dabei oberflächennahe Poren verschüttest. Noch besser eignet sich eine spezielle Rosengabel. Nutze die Gelegenheit zum Unkraut jäten, damit Deine Rosen konkurrenzlos ihre Nährstoffe genießen darf.

Nehme ich einen mineralischen oder einen organischen Dünger?

Im Prinzip kümmert es Rosen nicht, ob sie organischen, organisch-mineralischen oder rein mineralischen Dünger erhalten. Für sie zählen die reinen Nährstoffe, nicht ihre Herkunft. Gerade am Mineraldünger scheiden sich die Geister. Manche Gärtner lehnen ihn rigoros ab, andere sehen darin den ultimativen Blüten-Booster. Entscheide selbst, welcher Düngerart Du den Vorzug gibst. Organische Dünger wirken etwas langsamer, da sie erst von Mikroorganismen zersetzt werden. Dafür fördern sie das Bodenleben, reichern den Boden mit Humus an und haben eine geringere Auswaschungsrate. Mineralische Dünger setzen ihre Nährstoffe schneller frei (Ausnahme: Depot- und Langzeitdünger). Dafür solltest Du mit ihnen vorsichtig umgehen, um Deinen Boden nicht zu überdüngen.

Was muss ich vor der Düngung wissen?

Die Wahl des passenden Rosendüngers hängt vom Boden ab. Rosen, die auf mageren Böden wachsen, brauchen mehr Dünger als solche, die vom Boden gut mit Nährstoffen versorgt werden. Darum empfehlen wir Dir eine Bodenanalyse durchzuführen, am besten im Herbst oder im zeitigen Frühjahr. Teste den pH-Wert. In zu sauren oder zu alkalischen Böden sind grundsätzlich ebenfalls Nährstoffe vorhanden. Die Pflanze kann sie nur nicht erreichen, da sie in bestimmten chemischen Verbindungen festhängen. Optimierst Du den pH-Wert, werden diese Nährstoffe wieder mobil und Du brauchst (noch) nicht zu düngen.

 

Extra-Tipp - Erkenne an den Blättern, wie es der Rose geht

Betrachte Deine Rosen aufmerksam. Denn sie verraten Dir, ob ihnen ein Nährstoff fehlt oder zu viel davon im Boden ist. Bei Eisenmangel vergilben die jungen Blätter, während ihre Adern zunächst grün bleiben. Er tritt meist auf kalkhaltigen, trockenen Böden auf. Zeigen die jungen Blätter eine rötliche Färbung und bleiben die Blüten klein, bekommen Deine Rosen wahrscheinlich zu wenig Kalium. Sind Deine Rosen mit Stickstoff überdüngt, bilden sie weiche, wasserhaltige Triebe und sind sehr anfällig für Krankheiten und Schädlingsbefall. Habe ein offenes Auge für diese Zeichen. Sie liefern Dir wertvolle Informationen, ersetzen jedoch keine Bodenanalyse.

Welcher Dünger ist für meine Rosen der beste?

Der optimale Dünger für die Zeit nach der Hauptblüte enthält mehr Kalium als Stickstoff, sowie wenig Phosphor und ist chloridarm. Spezielle Rosendünger eignen sich genauso gut, wie Universal- oder Blumendünger. Wichtig sind die Zusammensetzung der Nährstoffe und deren schnelle Verfügbarkeit. Darum sind flüssige oder wasserlösliche Dünger besser geeignet. Verwende keinen Langzeitdünger, der ist für die Grunddüngung im Frühling da. Bring ab Mitte Juli keine stickstoffhaltigen Dünger mehr aus, um die Winterhärte Deiner Rosen nicht zu gefährden.

 

Wir empfehlen Dir folgende Produkte:

 

Spezialdünger für Rosen

 

NEUDORFF RosenDünger BioTrissol Plus

  • organischer Flüssigdünger
  • wirkt sofort
  • NPK: 4-1,5-6,5
  • Dosierung: 5 ml auf 1 l Wasser (0,5 %ig)

 

FRUCTUS Rosendünger

  • mineralischer Dünger
  • mit Spurenelementen
  • chloridarm
  • leicht verzögerte Wirkung
  • NPK: 9-5-10
  • Dosierung: 20 – 25 g für in diesem Jahr gepflanzte Rosen, 30 – 40 g für ältere Pflanzen (Angabe gilt jeweils pro Pflanze)

 

NEUDORFF Azet Rosendünger

  • organischer Dünger, hergestellt aus natürlichen Rohstoffen
  • mit Mykorrhiza und bodenbelebenden Mikroorganismen
  • NPK: 7-7-5
  • Dosierung: 12,5 bis 25 g pro Pflanze

 

HACK Rosen-Dünger

  • organisch-mineralischer Dünger
  • nur bei phosphatarmen Böden
  • Dosierung: 40 – 50 g/m2
  • NPK: 6-8-5

 

Blumen- und Universaldünger mit geeigneter Rezeptur

 

BAYER GARTEN Top Dünger Blühpflanzen

  • organisch-mineralischer Flüssigdünger
  • enthält biologische Aktivstoffe
  • auch für Rosen im Topf/Kübel geeignet
  • NPK: 5,5-5-7,5
  • Dosierung: 10 ml auf 1 l Wasser

 

BAYER GARTEN Top Universal

  • organisch-mineralischer Flüssigdünger
  • enthält biologische Aktivstoffe
  • NPK: 5,5-5-7,5
  • Dosierung: 10 ml auf 1 l Wasser

 

PREMIUM Flüssigdünger

  • NPK: 8-8-6
  • Dosierung: siehe Etikett

 

Rosen düngen mit Profidünger

 

WUXAL Top K

  • mineralischer Flüssigdünger
  • ideale Ausbringung mit Düngerdosiegerät
  • NPK: 5-8-12
  • Dosierung: 0,1 – 0,3 %

 

COMPO EXPERT TerraPlus K

  • organischer Dünger
  • für humusarme Standorte
  • mit Magnesium und Eisen
  • NPK: 6-3-18
  • Dosierung: 100 – 120 g/m2

 

COMPO EXPERT NovaTec classic

  • mineralischer Dünger
  • erhöht die Effizienz der Stickstoffdüngung
  • mit Nitrifikationshemmer (reduziert Stickstoffauswaschung)
  • NPK: 12-8-16
  • Dosierung: 50 − 63 g/m2

 

Wie viel Dünger verwende ich und was muss ich beim Ausbringen beachten?

Nicht nur bei der Rosendüngung gilt der Grundsatz »So viel wie nötig und so wenig wie möglich«. Die passende Düngermenge ergibt sich aus den im Boden enthaltenen Nährstoffen und dem Bedarf der Pflanzen. Halte Dich im Zweifelsfall an die Empfehlung des Herstellers.

Dünge nach einem Regenguss und bei bewölktem Wetter. Falls das nicht möglich ist, bewässerst Du die Pflanzen im Anschluss an die Düngung. Denn das fördert die Verfügbarkeit der Nährstoffe. Arbeite feste Dünger nach dem Ausbringen in die oberste Bodenschicht mit einem Kultivator, einer Harke oder einer speziellen Rosengabel ein.

 

so bluehen richtig geduengte rosen

 

Und womit dünge ich meine Topfrosen?

Schenke Deinen Rosen in Kübeln und Pflanzgefäßen viel Aufmerksamkeit. Denn in Substraten herrscht eine andere Nährstoffdynamik, als im gewachsenen Boden. Darum sind für Topfpflanzen regelmäßige Düngegaben überlebenswichtig. Dünge Deine Topfrosen während der Hauptwachstumszeit mit einem flüssigen Volldünger mit ausgewogener Nährstoffzusammensetzung (z. B. 15-10-15) und Spurenelementen. Gut geeignet sind beispielsweise BAYER GARTEN Top Dünger Blühpflanzen oder NEUDORFF RosenDünger BioTrissol Plus. Achte auf ausreichende Eisenversorgung.

 

Und noch ein wichtiger Rat zum Schluss: Lass Dich nicht von all den Informationen überwältigen. Denn die richtige Rosendüngung ist nicht so schwierig. Taste Dich langsam heran, dünge lieber einmal weniger als zu oft und investiere in eine Bodenanalyse. Dann kann nichts mehr schief gehen. Du schaffst das!

 

ueppige rosenbluete

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