Gartentipp 1 - Gründüngung

Dieser Beitrag wurde unter Gartentipps abgelegt und mit Natürlich Gärtnern, Tipps verschlagwortet am 24. Oktober 2016 von Gruenbedarf. ← vorheriger Beitrag nächster Beitrag →

Gründüngung im Herbst

Abgeräumte Beete gehören im Herbst in die Kur, damit sie in der neuen Saison wieder Grundlage für unsere Ernteerfolge sein können. Man nennt das Gründüngung – wobei der Begriff irreführend ist, denn eigentlich geht es nicht um Düngung. Als Faustregel gilt: Ist der Boden über einen Zeitraum von mindestens 10 Wochen nicht mit einer Kultur bedeckt, sollten wir uns die Arbeit machen und eine Zwischenkultur einschieben.

Kleiner Zusatzaufwand mit großer Wirkung

Säen wir nach der Ernte eine schnellwachsende Pflanze aus, so sorgt sie für die Verbesserung unseres Bodens:

  • Der Boden wird vor Nährstoffauswaschung und Erosion geschützt.
  • Eine geschlossene Pflanzendecke unterdrückt Unkraut.
  • Tiefe Wurzeln holen Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten.
  • Pflanzen bieten Schutz vor Verschlämmung bei starken Niederschlägen.
  • Eine Menge organische Stoffe können im Frühjahr in den Boden eingearbeitet werden.
Blaue Lupine als Gründungung

Und nicht zuletzt sieht so ein blühendes Beet auch noch toll aus!

Wir bieten für die Gründüngung Saaten nicht winterharter Arten an. Die gehen also ein, wenn es friert und verbleiben als Mulchschicht auf den Beeten. Im zeitigen Frühjahr werden sie dann eingearbeitet – gerne mit der Grabegabel und nur an der Oberfläche. So bekommen die Pflanzenteile genug Sauerstoff, um schön zu verrotten und den Boden mit Humus anzureichern.

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