Rasenpflege im Frühjahr

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Wenn Du wissen möchtest, wie man am besten Rasenfilz entfernt, was man bei der Nachsaat beachten muss und welcher Start-Dünger Deinen Rasen am besten auf Vordermann bringt, dann schau‘ einfach ´mal, was unsere Rasen-Experte Peter für Dich zusammengestellt hat…

Die Rasensaison beginnt – so machst Du Deinen Rasen fit!

Langsam kehrt der Frühling ein und sicher fängt auch Dein Rasen schon an zu wachsen. Hilf ihm doch dabei und mache ihm den Start so einfach wie möglich. Wir zeigen Dir, wie:

Schritt 1 - Rasenfilz entfernen

Als erstes muss der alte Rasenfilz entfernt werden. Moos, altes Mähgut und abgestorbene Pflanzenteile verbinden sich zu einem dicken Filzteppich, der nur wenig Luft, Nährstoffe und Licht an Dein Gras lässt. Die meisten Hobbygärtner nutzen hierfür ein Vertikutiergerät, das tief in die Grasnarbe eindringt und den Rasenfilz löst. Wir haben ein Vertikutiergerät mit einer Abstreifmechanik im Programm. Das kann Dir den lästigsten Teil des Vertikutierens ersparen: nämlich den Filzteppich aus den Zinken zu zupfen. Richtig anstrengend ist manuelles Vertikutieren aber allemal - so machst Du Dich ebenso fit wie Deinen Rasen. Eine Alternative dazu ist ein elektrisches Vertikutiergerät, das Du Dir bei vielen Werkzeugverleihern besorgen kannst, wenn Du kein eigenes hast.

Wenn Dein Rasen nicht sehr stark verfilzt ist und nur wenig Moos gewachsen ist, empfehlen wir Dir, mit einem Doppelfederrechen zu arbeiten. Das ist ein echter Werkzeug-Klassiker, auf den alte Hasen im Profi-Gartenbau schon lange schwören. Leider hat er es aber bisher nicht zu großer Berühmtheit unter den Hobbygärtnern gebracht  zu Unrecht, wie wir finden. Das Gerät funktioniert wie ein Striegel – der Filz wird aus dem Rasen „gekämmt“. Du arbeitest damit sehr leichtgängig und effizient. Die Pflanzen werden viel weniger verletzt als mit einem Vertikutiergerät und erholen sich deshalb wesentlich schneller.

Schritt 2 - Nachsaat

Der Rasenfilz ist entfernt und jetzt sieht Dein einst grüner Rasen aus wie ein brauner Acker? Keine Sorge, das ist ganz normal und wird sich bei richtiger Pflege schnell wieder ändern. Wenn die Säuberungsaktion unschöne leere Flächen hinterlassen hat, solltest Du eine Rasennachsaat einbringen. Am einfachsten geht das mit sogenannter Mantelsaat, der Luxusvariante: die einzelnen Samenkörner sind dabei mit einem Schutzmantel, der bereits wichtige Nährstoffe enthält, überzogen. Du kannst sie ganz einfach ausbringen und bald wird junger Rasen dort wachsen – auf eine besondere Einarbeitung oder Abdeckung kannst Du bei der Verwendung von Mantelsaat verzichten. Natürlich kannst Du auch normalen Grassamen benutzen, aber den musst Du sorgfältig einarbeiten und am besten mit einer dünnen Schicht aus feinem Quarzsand bedecken. Achte darauf, dass die Keimlinge niemals austrocknen – denn dann sterben sie sofort ab und Du musst bei null anfangen. Hat Dein Rasen besondere Ansprüche? Liegt er im Schatten, muss er später besonders robust sein, weil die Jungs dort Fußball spielen, ist die Lage sehr feucht oder besonders trocken? Achte darauf, denn für all diese Situationen – und noch viele mehr – gibt es spezielle Rasenmischungen, die perfekt an diese Bedingungen angepasst wurden. Mähen solltest Du den jungen Rasen im Übrigen erst, wenn die Halme ca. 5-8 cm hoch sind.

Schritt 3 - Start-Dünger

Filz entfernt, Nachsaat erfolgt… Der dritte Schritt ist die Versorgung mit Rasendünger, denn natürlich braucht Dein Rasen auch gutes Futter, um richtig durchstarten zu können. Im Frühling solltest Du eine sogenannte Start-Düngung ausbringen. Geeignete Dünger enthalten besonders viel Stickstoff, so dass die Pflanzen schnell neue Biomasse produzieren können. Richtig Power macht zum Beispiel der Rasen-Start-Dünger von Compo. Falls Du sehr große Flächen hast, lohnt es sich vielleicht, gleich einen großen Sack eines Profi-Produktes zu kaufen. Unsere erste Wahl wäre dann Rasen®Floranid von Compo-Expert. Das ist ein Rasen-Langzeitdünger für Profis. Der langsam wirkende Stickstoff versorgt das Gras langfristig und gleichmäßig mit Stickstoff. Der besonders feinkörnige Dünger ist mit Magnesium und Eisen angereichert  das wird für eine satte Grünfärbung des Rasens sorgen. Außerdem enthält Rasen®Floranid den Bacillus subtilis, der das Wurzelwachstum und die Widerstandskraft der Gräser verbessert. Alternativ könntest Du auch mit Floranid Permanent arbeiten: Dieser Dünger enthält ebenfalls den speziellen Langzeit-Stickstoff aus Isodur®, der sehr langsam, über einige Wochen verteilt freigesetzt wird. Zugleich kannst Du damit auch Deine Stauden- und Gemüsebeete versorgen – Deine Pflanzen werden es Dir mit sattem Grün und gesundem Wachstum danken. Eine preiswerte Alternative sind auch die Hack-Rasendünger mit Langzeitwirkung.

So, mit diesen drei Schritten hast Du an alles gedacht, was Deinem Rasen einen guten Start ermöglicht – die Gartensaison kann also losgehen. Viel Spaß dabei!

 
   
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