Laubrechen

Laubrechen

Unser großer Laubrechen-Vergleich

Diese Arbeit bleibt fast keinem Gärtner erspart: Im Herbst muss das Laub weg – und zwar möglichst flott und kräfteschonend. Doch welcher Laubrechen ist der richtige? Wir haben einige ausprobiert und stellen Dir die Vor- und Nachteile dar – ganz subjektiv, versteht sich…

Zinken aus Metall oder Kunststoff?

Die erste Frage, die zu klären ist, gilt dem Material. Laubrechen aus Kunststoff sind meist leichter und flexibler, dadurch lässt sich jedoch nicht so viel Kraft auf den Boden bringen. Für Laub reicht es, wer aber zugleich noch Moos entfernen möchte, greift lieber zu strammeren Stahlzinken.

Je breiter – je besser?

Mit in der Breite verstellbaren Rechen haben wir keine guten Erfahrungen gemacht. Nach ein paarmal Verstellen liegen oft die Schräubchen im Gras – und wer will schon auf allen Vieren nach den kleinen Teilen suchen, um dann alles mühsam wieder zusammenzudrehen – bis zum nächsten Auseinanderfallen. Also bleiben wir bei Rechen mit fester Breite. Achtung – das Teil muss auch in den Geräteschuppen passen. Und da gibt sich so ein moderner Amerikanischer Laubrechen mit fast einem Dreiviertel Meter Arbeitsbreite ganz schön sperrig.

Unsere Einzelbewertungen

Drahtbesen mit runden und flachen Zinken

Mit diesem Klassiker macht man nichts falsch: Runde Zinken empfehlen wir, wenn auch mal Moos mit abgerecht werden soll, denn dieser Federrechen ist strammer gearbeitet, als sein Bruder mit den flachen Zinken. Beide sind solide, günstig im Kaufpreis, aber relativ schwer.

2in1 – Kombi-Laubrechen

Laub zusammenrechen – Rechen um 180° wenden – als Ladehilfe verwenden: dafür ist dieser Kombi-Laubrechen gedacht. Er ist leicht und liegt dank flacher Zinken sehr gut auf dem Boden auf. Auch große Flächen werden dank 60 cm Arbeitsbreite flott bewältigt.

Amerikanischer Laubrechen mit Stahlhaupt

Das ist unser Favorit: Die Zinken dieses Laubrechens enden in einer geraden Linie. Aus diesem Grund und weil sie zudem gefedert sind, liegen sie gleichmäßig auf dem Boden auf. Ohne große Kraftanstrengung lässt sich Laub oder Rasenschnitt zusammenrechen. Der Stiel liegt gut in der Hand, der Thermogriff fasst sich sehr angenehm an. Selbst nach mehrjährigem Einsatz sind die Zinken tadellos in Schuss. Klare Kaufempfehlung unserer Gärtner!

Doppelfederrechen in zwei verschiedenen Breiten

Der ist bei uns im Dauereinsatz, der Doppelfederrechen: ob zur Staudenpflege, nach dem Rasenmähen oder im Herbst zur Laubbeseitigung. Uns gefällt, dass er sehr hochwertig verarbeitet und extrem robust ist – bauartbedingt kann hier gar kein Zinken rausfallen. Er wird übrigens seit Jahrzehnten in Deutschland hergestellt. Der dicke Buchenholz-Stiel liegt gut in der Hand. Nachteile? Es gibt Rechen, die sind flexibler. Aber das war’s schon. Für uns auf jeden Fall ein Ganzjahres-Must-have – und auch mal ein schönes Geschenk für einen Gärtner, denn die Form mit zweireihig angeordneten Zinken kennt und hat noch nicht jeder.

Amerikanischer Laubrechen aus Kunststoff

Vor einigen Jahren waren sie noch Exoten, aber inzwischen sind sie nicht mehr wegzudenken, die Amerikanischen Laubrechen aus Kunststoff. Sie sind leicht und dank der großen Arbeitsbreite schafft man schnell große Flächen. Der Thermogriff ist gut für warme Hände. Jedoch ist die Kraftübertragung gering, wir können also nicht gut Moos oder Rasenfilz entfernen. Die Zinken sind ganz robust, nutzen sich aber mit der Zeit ab. Und nein – der Rechen will auch nicht draußen wohnen, denn durch die UV-Strahlung leidet der Kunststoff.

   
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