Urban Gardening

Urban Gardening

   
   

Die Neuerfindung des Gartens in der Stadt: Urban Gardening

Das wild wuchernde grüne Treiben hat einen Namen und viele Anhänger: Guerilla Gardening. Sie sprießen in allen Ecken: Urbane Gärten gedeihen in Hochbeeten auf Balkonen, Terrassen und Hinterhöfen, auf brachliegenden Flächen mitten in der Stadt, auf Hausdächern und überall sonst, wo Platz für grünes Leben ist. Wer nicht schon längst Mitglied einer städtischen Gartengemeinschaft ist, der fragt sich eventuell gerade, an welchem Projekt er teilnehmen möchte. Aber ganz bestimmt haben alle von den vielen Vorteilen gehört, die urbane Gärten liefern: einen wertvollen Beitrag zur Ökobilanz, weil sie Transportwege verringern, lokale Produktion von Nahrungsmitteln fördern und ortsnahen Konsum verstärken. Darüber hinaus verbessert die Integration von städtischer Lebensweise und Landwirtschaft das Mikroklima und schützt die Artenvielfalt. Nicht zuletzt hilft uns das städtische Gärtnern auch dabei, die Verbindung zur Natur nicht zu verlieren, es zeigt unseren Kindern, wo die Lebensmittel herkommen, wie sie entstehen und was sie zum Leben brauchen.

Das neue Gärtnern in der Stadt macht oft einiges an Technik und Infrastruktur notwendig. Die Dachhaut muss durch geeignete Gewebe vor Schäden durch Wurzelbildung bewahrt werden und es muss Wasser auf die Verkehrsinsel. Da auf dem Beton keine Pflanze wächst, brauchst Du geeignete Pflanzkübel und Substrate. Weil der Platz meist knapp ist, bepflanzt Du Dein Garten vertikal und er wächst die Wände hoch. In der Wohnung musst Du vielleicht mit einer geeigneten Beleuchtung nachhelfen und sowieso brauchst Du Dünger, Saaten, Anzuchtsysteme und Pflanzenschutzmittel.

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