Zimmergewächshäuser

   

Wenn es draußen noch zu kalt ist, bietet ein Zimmergewächshaus empfindlichen Jungpflanzen beste Startbedingungen. Ziehe darin Gemüse, Blumen und Kräuter vor, um sie später in den Garten oder auf den Balkon umzusiedeln. Im Minitreibhaus aufgewachsene Jungpflanzen haben einen Vorsprung zu direkt gesäten Pflanzen und werden schneller blühen und Früchte tragen. In den meisten Zimmergewächshäusern wachsen Tomaten, Kürbis und Paprika heran. Auch verschiedene Gartenblumen wie Phlox, Geranien oder Studentenblumen danken Dir die Anzucht auf der Fensterbank mit einer zeitigen Blütenpracht.

Fülle die Töpfchen mit nährstoffarmer Anzuchterde oder verwende Torfquelltöpfe – beide Varianten sind auf die besonderen Bedürfnisse der zarten Jungpflanzen abgestimmt. Beginne frühestens Ende Februar mit der Aussaat, damit Du nicht auf einem Kasten voller umzugsfertiger Jungpflanzen sitzt, wenn im Garten noch Schnee liegt. Bei manchen Gemüsearten lohnt sich eine gestaffelte Saat – so vermeidest Du die sommerliche Zucchini-Schwemme.

Stelle das Minigewächshaus in einem beheizten Raum in der Nähe des Fensters auf. Achte darauf, dass die Jungpflanzen genug Licht und nicht zu viel Sonne abbekommen. Es wird zu warm im Zimmergewächshaus? Dann stelle es an einen anderen Platz oder – falls das keine Option ist – schattiere es mit Vlies.

Unter der durchsichtigen Haube eines Zimmergewächshauses bleiben Temperatur und Luftfeuchtigkeit relativ konstant. Es entsteht ein gemütliches Mikroklima, in dem wärmeliebende Pflanzen und empfindliche Keimlinge gut gedeihen. Weil Pilze diese Bedingungen ebenfalls mögen, lüftest Du Dein Minigewächshaus zweimal täglich, sobald alle Samen gekeimt sind. Damit verhinderst Du Pilzkrankheiten und schimmelndes Substrat. Die kleinen Lüftungsschlitze reichen meist nicht aus. Entferne die Haube für mindestens eine halbe Stunde. Je größer die Pflanzen werden, desto länger lüftest Du. Spätestens wenn die Jungpflanzen so hoch wie das Zimmergewächshaus sind, lässt Du den Deckel ganz weg.

Gleich nach der Aussaat befeuchtest Du das Substrat mit einer Sprühflasche. Achte darauf, dass die Erde immer feucht, nicht aber nass ist. Wenn die Jungpflanzen größer sind, wässerst Du sie mit einer kleinen Gießkanne. Gieße nur das Substrat und pass auf, dass die Blätter nicht nass werden. Die Bodenschalen unserer Zimmergewächshäuser sind mit Rillen ausgestattet, in denen sich überschüssiges Gießwasser sammelt. Schütte es weg, keine Pflanze (Sumpf- und Wasserpflanzen mal ausgenommen) hat gern nasse Füße.

Unsere Zimmergewächshäuser sind aus robustem Kunststoff und machen Dir bei guter Pflege lange Freude. Die schmalen Anzuchtkisten passen gut auf die Fensterbank. Hast Du mehr Platz zur Verfügung, darf es ein größeres Gewächshaus sein. Für sehr wärmeliebende Pflanzen lohnt sich eine Heizmatte, die Du unter die Schale des GWH legst. Informiere Dich vorher, welche Jungpflanzen die zusätzliche Wärmequelle mögen und welche auch ohne auskommen. Falls Deine Jungpflanzen sich gen Fenster neigen und lange, instabile Stängel entwickeln (Gärtner nennen das »Vergeilen«), brauchen sie mehr Licht. Schaffe ein Minigewächshaus mit Zusatzbeleuchtung an oder stelle einen Spiegel neben den Keimlingen auf.

Such Dir gleich das passende Zimmergewächshaus aus, leg noch ein paar Quelltöpfe mit in den Warenkorb und schon bald kannst Du mit Spannung kleinen Pflänzchen beim Wachsen zusehen. Und nichts schmeckt besser als Tomaten, Gurken und Chili, die Du vom Samenkorn bis zur Reife gehegt und gepflegt hast – Du wirst staunen!

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